Bei einer Endometriose siedelt sich Gewebe aus der Gebärmutter zum Beispiel an den Eierstöcken, im Bereich der Blase oder des Darms an. Die Schmerzen verstärken sich und verursacht manchmal in andere Körperteile ebenso Schmerzen. Um einer möglichen Endometriose auf die Spur zu kommen, empfiehlt sich zuerst ein ausführliches Arztgespräch, in dem die Frau ihre Beschwerden schildert. Bei Bedarf kann auch eine Ultraschalluntersuchung notwendig sein. Welche Behandlungsform die beste ist, sollte individuell gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt entschieden werden. Dafür spielt zum Beispiel auch der Stand der Familienplanung eine Rolle.

Cannabis gegen die Schmerzsymptome der Endometriose

Mehrere Studien belegten bereits erfolgreich die Wirksamkeit von Cannabis gegen Endometriose-Schmerzen. Sie begründet sich auf den Funktionen des Endocannabinoid-Systems. Zum einen kann das Cannabidiol (CBD), beispielsweise durch Einnahme eines CBD-Extrakts, die Entzündungen hemmen, aber auch THC-reiche Cannabis-Sorten haben sich hier als sehr nützlich für die Schmerzlinderung erwiesen. Für manche Patienten zeigte sich der Einsatz von Cannabinoiden gar als so effektiv, dass dadurch chirurgische Eingriffe vermieden werden konnten. Jüngere Patientinnen konnten ihre Fruchtbarkeit erhalten und ältere die Zeit bis zur Menopause schmerzfrei überbrücken. Mit den Wechseljahren beruhigt sich die Endometriose typischerweise durch die Veränderungen des Hormonhaushalts, wodurch sich weitere Behandlungen erübrigen.

Beitrag: Dieter Klaus Glasmann | www.hanf-magazin.com