Der europäische Cannabismarkt blüht, über 15 Länder haben medizinisches Cannabis legalisiert und Luxemburg wird das erste Land sein, das Freizeitmarihuana legalisiert. Aber es kommt noch mehr!

Das Expertenkomitee für Drogenabhängigkeit (ECDD) der WHO hat Anfang des Jahres 2019 eine Empfehlung zur Neueinstufung von Cannabis an die Suchtgiftkommission der UN ausgehändigt, in der umfassend zu einem liberaleren und weniger restriktiven Umgang mit Cannabis und entsprechenden Arzneimitteln geraten wird.

Im Dezember 2018 wurde vom Sozial- und Gesundheitsministerium ein Erlass veröffentlicht, der CBD-haltige Lebensmittel als neuartige Lebensmittel beurteilt und ein „Inverkehrbringen“ als nicht zulässig proklamiert. „Nur zugelassene und in der Unionsliste aufgeführte neuartige Lebensmittel […] dürfen als solche in Verkehr gebracht oder in Lebensmittel verwendet werden.“, heißt es dort. Neben Lebensmitteln, werden in dem Schreiben des Sozialministerium auch Kosmetika, unter Berufung auf die EG-Verordnung 1223/2009, als unzulässig eingestuft, sollten sie Cannabis(-extrakte) beinhalten.

Der Verbaucherschutzverein (VSV) mit seinem Obmann Dr. Peter Kolba hat eine Initiative für eine Liberalisierung von Cannabis in der Schmerzmedizin gegründet.

Wien liegt inmitten Europas und hat eine Brückenfunktion zwischen Ost und West, aber auch zwischen Nord und Süd inne. In Wien gelingt es verschiedenste Kulturen und Interessen zu verbinden und in weiterer Folge Märkte zu öffnen oder kennen zu lernen.

Seit das Gesundheitsministerium letzte Woche einige, leicht irreführende Bestimmungen zu CBD in Kraft gesetzt hat, erschienen unzählige, unklare Darstellungen der Sachlage in der Öffentlichkeit.